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SVA Salzbergen - Grenzland Laarwald 1:1 (1:1) |
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Tore: 0:1 (24.) Collmann, 1:1 (45.+4) Richter
Gelbe Karte SVA: Möller, Naber, Ricken
Aufstellung:
Tor: Wallmeyer
Abwehr: Naber (50. Leifeling), Mense, Kopel
Mittelfeld: Ricken (55. Schröder), Möller, Temmen, Wagemaker, Hilbers (25. Röwer)
Angriff: Knoche, Richter
Gegen Laarwald wollte das Trainerteam im Vorfeld mindestens einen Punkt. Diese Vorgabe konnte der SVA mit dem 1:1 erfüllen aber hatte, wie gegen Wielen, in einer aber diesmal eher mäßigen Partie durchaus die Chance auf drei Punkte. So gab es nach der Begegnung wieder viel Gesprächsstoff mit dem Titel, „hätte, wäre, wenn“.
Der SVA war mit dem Anpfiff engagiert auf dem Platz und besaß schon früh gute Möglichkeiten schnell die Führung zu erzielen.
Sebastian Hilbers köpfte in der 3. Minute den Ball über den Torwart hinweg aber ein Laarwalder Verteidiger konnte noch vor der Linie klären. Die anschließende Ecke zog die nächste Einschusschance nach sich. Am 2. Pfosten erhielt Tim Knoche den Ball und drückte die Kugel per Kopf auf das Tor. Der Grenzland Keeper war aber mit guter Fußabwehr zur Stelle und konnte diese brenzlige Situation entschärfen (4. Min.).
Auch Rene Temmen hatte seine Torgelegenheit in der ersten Viertelstunde. Nach schönem Doppelpass mit Knoche kam der Temmen zum Schuss im Sechzehner aber verzog knapp über das Tor (15. Min.).
So gut die Anfangsminuten waren, so schlecht verhielt sich die Alemannia in der Folgezeit der ersten Halbzeit.
Einen Schuss des Laarwalder Stürmers Collmann konnte Florian Naber in der 20. Minute noch in höchster abblocken aber 4 Minuten später lag der Ball im Netz der Alemannia. Ein Zusammenspiel der beiden Sturmspitzen verlud die komplette Hintermannschaft des SVA. Wolf ließ den Ball am Sechzehner kurz tropfen, Collmann übernahm das Leder und konnte unbedrängt in den Strafraum eindringen. Er ließ Torwart Wallmeyer keinerlei Abwehrchance und schob sich zum 0:1 für die Gäste ein (24. Min.).
Laarwald war am Ahlder Damm nach der Führung weiterhin spielbestimmend aber auch nicht zwingend in der Offensive. Kleine Scharmützel und aufreizend lange Verletzungspausen der Gäste machten schon jetzt diese Begegnung zu einem Geduldsspiel.
Aufgrund dieser Verzögerungen und einer minutenlangen Behandlungspause des Laarwalder Schlussmanns Schütten wurden knapp 5 Minuten in der ersten Halbzeit nachgespielt.
In dieser Phase war der SVA dann doch noch überraschend zur Stelle.
Thomas Kopel sah die aufgerückte Grenzland Hintermannschaft und schlug den Ball lang in die Spitze mit der Absicht den schnellen Sven Richter in Szene zu setzen. Richter, der am heutigen Tag einen schweren Stand gegen seinen Verteidiger hatte, war nicht zu halten und überwand den Schlussmann in der vierten Minute der Nachspielzeit zum 1:1 Ausgleich.
Die zweite Halbzeit lief ähnlich ab wieder die erste. Wenig Torraumszenen und zuviel lange Bälle auf Seiten des SVA in die Spitze, wo Tim Knoche und Sven Richter in diesem Spiel bisher nur wenig Land gegen ihre Gegenspieler gesehen hatten.
Daraus resultierend kam nur durch Standards ab und zu Gefahr ins Spiel.
Laarwald hatte aus 20m mit Brill einen guten Freistoßschützen in der 60. Minute aber er fand in Wallmeyer seinen Meister, der den Ball abwehren konnte.
Auf Seiten der Alemannia hatte Tim Knoche die riesen Möglichkeit. Ein langer Ball in die Spitze konnte Richter behaupten und kam aus der Drehung zum Abschluss. Das Leder trudelte auf den langen Pfosten, wo Tim Knoche ungedeckt hätte verwandeln können aber aus knapp einem Meter schaffte er es nicht das Ding über die Linie zu drücken. Das hätte die Führung in der 65. Spielminute seien müssen.
Nur 10 Minuten später hatte Alemannias zweite Sturmspitze Knoche wieder das 2:1 auf dem Fuß. Nach Freistoß aus dem Halbfeld geht der Ball über die Abwehr hinweg auf den 2. Pfosten. Knoche nahm die Hereingabe direkt und machte diesmal alles richtig aber Grenzlands Torwart stand auf seinem Posten und machte das kurze Eck zu (75. Min.)
Auch die Gäste besaßen in der Schlussphase durchaus die Möglichkeit auf einen zweiten Treffer, Collmann setzte einen Kopfball am Fünfer nur knapp neben das Tor und quasi mit dem Abpfiff musste der SVA nach einem Drehschuss im Sechzehner, der nur knapp über die Latte strich, noch einmal mächtig zittern.
Am Ende blieb es aber beim leistungsgerechten 1:1 Unentschieden. Damit bewies der SVA wieder einmal, dass sie durchaus mit besser platzierten Mannschaften der Bezirksliga auf Augenhöhe spielen und unbedingt auch in der nächsten Saison auf Bezirksebene agieren müssen. Mit einem Quäntchen mehr Glück oder soll man besser sagen mit dem unbedingten Willen das entscheidende Ding auch mal reinzumachen wäre heute wieder mehr drin gewesen.
Jetzt folgt am Sonntag die große „Schlacht“ gegen Darme.
CS
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